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24.05.2019 | NARM – Das Neuroaffektive Beziehungsmodell

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Ein Seminar mit Michael Mokrus zum Thema »NARM – Das Neuroaffektive Beziehungsmodell«.

Kursnummer:  WS 20/19

Michael Mokrus

Dieser Workshop bietet einen Überblick über Entwicklungstraumata aus der Perspektive des NeuroAffektiven Beziehungsmodells und bringt den TeilnehmerInnen die Grundzüge des theoretischen und klinischen Ansatzes von NARM nahe.

NARM verknüpft psychodynamische und somatisch orientierte Ansätze zur Behandlung von Entwicklungstraumata. Mit dem der Konzeption und der Methodik innewohnenden Verständnis von der funktionalen Einheit biologischer und psychologischer Entwicklung arbeitet NARM mit frühen Mustern von Bindungsverlust, die unsere Identität, unsere Emotionen, unsere Physiologie, unsere Beziehungen und unser Verhalten tief beeinflussen. Die Vorgehensweise ist ressourcenorientiert, nicht-regressiv, nicht-kathartisch und nicht-pathologisierend. Das gleichzeitige Arbeiten mit diesen verschiedenen Aspekten auf der körperlichen wie psychologischen Ebene menschlichen Seins ist eine bedeutsame Perspektivenerweiterung für die Arbeit mit Beziehungs- und Bindungstraumata.

Themenschwerpunkte sind:

»  Die wechselseitige Beziehung von Nervensystem-Dysregulation und Identitätsverzerrung
»  Die fünf biologischen Grundbedürfnisse und deren entwicklungspsychologische Bedeutung
»  Die Funktion von adaptiven Überlebensstrategien bei nicht erfüllten Grundbedürfnissen
»  Die fünf adaptiven Überlebensstrategien in NARM und wie sie das Leben von Erwachsenen beeinflussen
»  Die Arbeit in der Gegenwart, die Bedeutung dualen Gewahrseins und somatischer Achtsamkeit
»  Die implizite Absicht von Emotionen und deren psychobiologische Vervollständigung
»  Die vier Säulen der Prozessarbeit
»  Der NARM-Heilungskreislauf und die Integration top-down und bottom-up
»  Orientierung: das 2-jährige NARM™-Training

Die Methodik umfasst Präsentationen, praktische Übungen in Kleingruppen, Selbsterfahrung, Demositzungen, Fragen und Antworten, Diskussion.

Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich an Menschen in psychotherapeutischen Berufen, die das konzeptionelle und methodische Verständnis von NARM näher kennen lernen und erleben wollen.

Michael Mokrus:

  • Studium der Anglistik, Germanistik, Politikwissenschaft und Medizin
  • Leitet seit 25 Jahren körperpsychotherapeutische Aus- und Weiterbildungen, Seminare und Supervisionen
  • Aus- und Weiterbildungen in humanistischer Psychologie, struktureller
  • Körpertherapie, Traumatherapie – Somatic Experiencing SE®, NeuroAffektives Beziehungsmodell NARM, Integrale Somatische Psychotherapie ISP u. a.

Zur Homepage von Michael Mokrus

Eine weiterführende Ausbildung startet im Oktober 2019



Anmeldung & Informationen

Kursnummer: WS 20/19

Dauer: 3 Tage
Tag 1: Fr, 24.05.2018, 10.00 – 17.30 Uhr
Tag 2: Sa, 25.05.2018, 09.00 – 16.30 Uhr
Tag 3: So, 26.05.2018, 09.00 – 16.30 Uhr

Ort: Gasthof Am Riedl, Eisenstraße 38, 5321 Koppl bei Salzburg

Kosten: € 380,– pro Person inkl. 10 % MwSt.

Anmeldeschluss: 10.05.2019

» Das Seminar wird als Fortbildung von ÖBVP im Ausmaß von 16 Arbeitsstunden (16 AE) anerkannt.

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