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Die Wiederentdeckung der Würde
Pro Juventute-Fachtagung 2022
09.05.2022
Ärzte*innen, Berater*innen, Führungskräfte, Gesundheitsberufe, Interessierte, KJH-Fachkräfte, Pädagog*innen, Pflege- und Adoptiveltern, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen
9 Vortragende
Präsenz
Online
Anmeldung & Informationen
Kursnummer
Fachtagung 2022
Dauer
2 Tage
Termine
Mo, 09.05.2022
Di, 10.05.2022
Ort
St. Virgil Salzburg, Ernst-Grein-Str. 14, 5026 Salzburg
Kosten
Tagungskosten: € 325,– pro Person inkl. 10 % MwSt. (inkl. täglich zwei Kaffeepausen und ein Mittagsbuffett)
bei Frühbuchung bis 15.02.2022: € 280,–
Online: € 260,– pro Person inkl. 10 % MwSt. (Teilnahme nur an Vorträgen)
Anmeldeschluss
04.05.2022

Die Fachtagung wird als Fortbildung von ÖBVP im Ausmaß von 12 Arbeitsstunden (12 AE) und vom Berufsverband Österreichischer PsychologInnen/BÖP als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß Psychologengesetz mit 8 Einheiten (1 Einheit = 45 Minuten) anerkannt.

Wegweiser für die Begleitung beschämter Menschen - in Zusammenarbeit mit "Ressourcenreich"

Moderation: Mag.a Elke Göttl-Resch

Die Würde des Menschen ist unantastbar – dennoch ist Beschämung ein zwischenmenschliches Instrument, mit dem Politik gemacht wird: Menschen werden herabgewürdigt, ausgegrenzt, als Untermenschen entlegitimiert und somit in ihrer Würde – scheinbar – antastbar. Willkürliches oder gar bewusstes Überschreiten der Schamgrenzen durch Missachtung, Unterdrückung oder Gewalt ist alltäglicher Usus in allen Gesellschaften.

Für Menschen, die im psychosozialem Feld betreut werden – besonders auch in der Kinder- und Jugendhilfe – ist das Überschreiten einer Schamgrenze besonders sensibel, sie sind nicht zuletzt gerade deshalb zu Hilfesuchenden geworden.

Wie begleiten wir Menschen so, dass diese sich wieder als wertvoll, achtenswert und selbstbestimmt erleben können? Was genau gelingt Menschen, wenn sich das Gefühl von Würde einstellt?

Programm

Montag, 9. Mai 2022

Vormittag:

09:00 Begrüßung
09:20 Dr. Stephan Marks: Scham, die tabuisierte Emotion
10:10 Pause
10:30 Wilma Weiß: Über die Anerkennung des Schmerzes, die Expert*innenschaft und die Würde
11:25 Bettina Weidinger: Von der Scham zum Respekt
12:35 Fragen
12:45 Mittagspause

 

Nachmittag: Workshops für alle Teilnehmer*innen (14:30 – 17:00 Uhr inkl. Pause)

WS A1/22  Mag.a Andrea Nagy, PhD: Care-Leaver*innen als Expert*innen aus Erfahrung und Wissensquelle für die Kinder- & Jugendhilfe
WS A2/22  Bettina Weidinger: Und was jetzt? Die sexualpädagogische Didaktik auf der Basis absoluten Respekts
WS A3/22  Dr. Christoph Göttl: Würde wieder entdecken - Würde und Scham (AUSGEBUCHT)
WS A4/22  Dr. Stephan Marks: Scham, die Wächterin der Menschenwürde
WS A5/22  Dr. phil. Uri Weinblatt: Du bist zu streng! Du bist zu nachgiebig!
WS A6/22  Dr. Gunther Schmidt: Wie man Diagnosen und Symptom-Definitionen transformieren kann in Kraft gebende, würdigende Kompetenz-Identitäten

 

Abend: Vortrag

19.00 Dr. Gunther Schmidt: Woran würde man gelebte Würde in unterschiedlichen Kontexten merken - im Umgang mit uns selbst und Anderen und der Umwelt, in der "Erziehung", in Therapien/Beratungen, in Organisationen - hypnosystemische Überlegungen

Dienstag, 10. Mai 2022

Vormittag:

08:30 Dr. Uri Weinblatt: Scham: Die versteckte Emotion hinter dem Bedürfnis nach Respekt
09:25 Dr.in Marie Luise Conen: Von Tagträumen und Realitäten - Jugendhilfe in 2040
10:15 Pause
10:45 Mag.a Andrea Nagy: Careleaver*innen - Würdevolle Bedingungen als Starthilfe in die Selbstständigkeit
11:30 Dr. Christoph Göttl: Aus der Dunkelheit Licht schöpfen
12:15 Diskussion und Fragen
12:30 Mittagspause

 

Nachmittag: Vortrag

13:30 Dr. Gerald Hüther: Es geht um unsere Würde

Information zur den Vorträgen:

Vortrag Dr.in Marie-Luise Conen

Von Tagträumen und Realitäten - Jugendhilfe in 2040

Vor dem Hintergrund zunehmender kritischer Entwicklungen in der Jugendhilfe werden in Bezug auf einzelne relevante Aspekte mögliche positive Zukunftsszena- rien gezeichnet. Marie-Luise Conen betrachtet diese auf verschiedenen Ebenen: Organisierung und Repolitisierung, Elternrechte und Kinderrechte, Solidarität mit

den Eltern, Kompetenz der Fachkräfte, Kooperation und Solidarität, Diagnostik, Hauptbestandtteile qua- lifizierter Hilfen zur Erziehung und deren Langzeitorientierung.

Vortrag Dr. Christoph Göttl

Aus der Dunkelheit Licht schöpfen

Der Krieg ging nach 1945 in den meisten Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Pflegefamilien weiter. Kinder und Jugendliche wurden gedemütigt, traumati-siert und als Sklaven unter Gewalteinsatz in der Landwirtschaft verwendet. Nur wenige Einrichtungen und Pflegefamilien boten einen Geborgenheit bietenden Hafen.

Meine Erfahrungen aus der Begutachtungskommission des Landes Steiermark für Übergriffe im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe haben mich verändert. Und sie werfen Licht auf unsere heutige Haltung.

Aus dem, was Menschen jahrzehntelang später noch als traumatisierend, und dem, was sie bis heute als stärkend und haltgebend erlebt haben, können wir Schlüsse ziehen über das, was es braucht, um Menschen ihre Würde wiederentdecken zu lassen.

Vortrag Dr. Gerald Hüther

Es geht um unsere Würde

In einer von Effizienzdenken und Erfolgsstreben geprägten Zeit ist die Wiederentdeckung der eigenen Würde wichtiger denn je geworden. Die Würde ist unser innerer Kompass, der uns durch Turbulenzen, Verlockungen und scheinbare Notwendigkeiten hindurchnavigiert.

Und: Wer sich der eigenen Würde bewusst wird, behandelt auch seinen Nächsten würdevoll.

Vortrag Dr. Stephan Marks

Scham, die tabuisierte Emotion

Scham ist eine schmerzhafte Emotion, die in jeder Arbeit mit Menschen akut werden kann. Unerkannte Schamgefühle können zum Beispiel zu Rückzug oder Sucht führen - oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen.

Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umgehen zu können. Denn sie ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Scham ist, nach Leon Wurmser, die Hüterin der Menschenwürde.

Vortrag Mag.a Andrea Nagy, PHD

Careleaver*innen - Würdevolle Bedingungen als Starthilfe in die Selbstständigkeit

Der Vortrag stellt Orientierungen junger Erwachsener am Übergang von der Kinder- und Jugendhilfe in ein selbstständiges Leben vor. 

Um weitere Hilfestellungen zu bekommen, müssen sogenannte Care Leaver*innen oft ihre Schwächen und Unzulänglichkeiten hervorkehren, anstatt Anerkennung für ihre Leistungen und ihr Wissen zu bekommen. Gerade in einer Lebensphase, in der es darum geht, die eigene Selbstwirksamkeit zu erkennen und zu erproben, stellt die Außensicht eines passiven Hilfeempfängers eine Verletzung ihrer Würde dar.

Im Vortrag wird die Aktivität der Care-Leaver*innen aufgezeigt. Als Expert*innen aus Erfahrung sind sie eine unverzichtbare Wissensquelle für die Kinder- und Jugendhilfe und sozialpolitische Regelungen, die den Übergang betreffen.

Vortrag Dr. Gunther Schmidt

Woran würde man gelebte Würde in unterschiedlichen Kontexten merken

In der deutschen Verfassung steht zwar, dass die Würde des Menschen unantastbar sei, im Alltag gibt es dennoch viele Prozesse, die eher entwürdigend wirken, zum Beispiel schon im Umgang mit sich selbst, in Familien, Therapien und in Organisationen, auch dann, wenn dies bewusst gar nicht angestrebt wird.

Im Vortrag wird dargelegt, welche Prozesse (intrapsychisch individuell, in Interaktionen und in der Gestaltung von Kontexten) Voraussetzungen dafür sind, dass Würde erlebt und miteinander stimmig gelebt werden können. Vermittelt wird auch, wie man selbst ein dafür zieldienliches Erleben aufbauen kann. Diskutiert wird darüber hinaus, welche Zwickmühlen und Zielkonflikte es zum Beispiel für Therapeuten, medizinische Helfer usw. durch die Bedingungen des "Gesundheitssystems" gibt und welche Beiträge von der "Helfern" (oft ungewollt) zu entwürdigenden Begegnungen beitragen, aber auch, wie man solche Zwickmühlen konstruktiv und kompetenzaktivierend hypnosystemisch lösen kann.

Vortrag Bettina Weidinger

Von der Scham zum Respekt

Sexualität ist mit vielen Tabus belegt und erzeugt in ganz unterschiedlicher Weise bei vielen Menschen auch Scham. Letztere wird vor allem von Kindern und Jugendlichen oft in einer sehr spezifischen Weise erwartet. Von Eltern, von Pädagog*innen und anderen Erwachsenen, die sich zum Teil als die Hüter*innen der schämenden Moral zeigen.

Dies kann dazu führen, dass die wahren Intimitätsgrenzen, die möglicherweise außerhalb des gesellschaftlich Erwarteten liegen, übersehen und respektlos übertreten werden. Ein Plädoyer für einen achtsamen, respektvollen Umgang mit dem Thema Sexualität, der individuelle Sichtweisen und Schamgrenzen abseits gesellschaftlich üblicher Konstruktionen zulässt.

Vortrag Dr. phil. Uri Weinblatt

Scham: Die versteckte Emotion hinter dem Bedürfnis nach Respekt

Scham ist ein weit verbreitetes und schmerzhaftes Gefühl, das jederzeit entstehen kann, wenn sich Menschen durch andere verletzt, herabgesetzt, geringgeschätzt oder ignoriert fühlen. Scham ist häufig die treibende Kraft hinter Machtkämpfen, Beziehungskonflikten und emotionalen Sackgassen. In aggressionsgeladenen Situationen, das wird schnell deutlich, steht hinter dem Wunsch, von anderen respektvoll behandelt zu werden, der versteckte Schmerz der Beschämung.

In diesem Vortrag wird ein Ansatz zur Schamregulierung in Beziehungen beschrieben, der respektlose Interaktionen in Gespräche verwandelt, die Offenheit, Verletzlichkeit und Intimität ermöglichen.

Vortrag Wilma Weiß

Über die Anerkennung des Schmerzes, die Expert*innenschaft und die Würde

Menschen, die Schmerzen erleiden und erleiden mussten, nennt die Mehrheit der Anderen Opfer. Opfer sein beschämt. Schmerzen werden privatisiert, gerade die seelischen Schmerzen.

Nur die Anerkennung dieser Schmerzen holt diese aus der Privatheit und schafft Verbindung. Verbindung, die durch die Schädiger*innen oft unterbrochen wurde. Die Anerkennung der Schmerzen beinhaltet die Anerkennung der Lebensleistung und der Expertise der Menschen aus herausfordernden Lebensumständen. Und wenn das zusammenkommt, ereignet sich ein heilender Prozess. Doch neoliberale Gesellschaftsstrukturen mit dem daraus folgenden Anpassungszwang schränken die Möglichkeiten ein.

Wie kann es gelingen, Räume zu schaffen, in denen Schmerz von anderen Menschen anerkannt und gewürdigt wird; die Würde zurück gegeben wird?

Information zur den Workshops:

Workshop Dr. Christoph Göttl

Würde wieder entdecken - Würde und Scham (AUSGEBUCHT)

Haben Sie jemals eine Situation erlebt, in der Ihnen jemand so begegnet ist, dass Sie Ihre eigene Würde wiederentdeckt haben? Wie können wir Menschen so begegnen, dass Würde entsteht?

Die Teilnehmer*innen

  • entwickeln durch tieferes Verstehen des Sinns von Scham eine intuitive Handlungskompetenz gegenüber Menschen, die Scham empfinden oder andere beschämen
  • lernen, wie sie Menschen in ihrer Schuld- und Schamregulation unterstützen und damit daraus folgende Verhaltensweisen verändern können

Nelson Mandela in seiner Antrittsrede 1994 in Pretoria: "Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzuläng- lich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, talentiert und fantastisch sein darf?"

Wenn Sie die Kraft befreien wollen, die bislang in Scham gebunden ist, dann besuchen Sie diesen Workshop.

Workshop Dr. Stephan Marks

Scham, die Wächterin der Menschenwürde

Anknüpfend an den Vortrag wird die Bedeutung des Themas erarbeitet: Für die eigene Person ("Psychohygiene"), für die Arbeit mit Menschen und für die Rahmenbedingungen für diese Arbeit.

Workshop Mag.a Andrea Nagy, PhD

Care-Leaver*innen als Expert*innen aus Erfahrung und Wissensquelle für die Kinder- & Jugendhilfe

Der Workshop stellt das Orientierungswissen von jungen Erwachsenen aus der Kinder- und Jugendhilfe am Übergang in ein selbstständiges Leben vor. Dieses Wissen fordert gängige Sichten über den Erwerb von Selbständigkeit in Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe sowie über den Übergang aus der Kinder-und Jugendhilfe in ein selbstständiges Leben hinein.

Im Workshop wird gemeinsam erarbeitet, wie das Wissen der Care-Leaver*innen in die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe und in sozialpolitische Regelungen, die den Übergang betreffen, einfließen kann, um die Angebotsqualität sowie die Übergangsstrukturen zu verbessern.

Workshop Dr. Gunther Schmidt

Wie man Diagnosen und Symptom-Definitionen transformieren kann in Kraft gebende, würdigende Kompetenz-Identitäten

Diagnosen stellen aus hypnosystemischer Sicht keineswegs eine eindeutige Aussage über diagnostizierte Menschen oder Systeme dar. Vielmehr sind sie Ausdruck von Beschreibungen und Etikettierungen, die von Beobachtern aus bestimmten Perspektiven - meist in generalisierender Form gemacht werden. Sie bewirken leider, wenn auch nicht beabsichtigt, die Vernichtung von wertvollen Informationen, vor allem solchen, die zeigen können, dass die Diagnostizierten sehr wohl in diversen Kontexten hilfreiche Kompetenzen gelebt haben.

So werden die Diagnostizierten in defizit-fokussierender Weise als insuffizient, "krank", inkompetenter als andere beschrieben und glauben dies oft auch selbst. Dies bewirkt eher zusätzliche Schwächung, Stress, Angst und Erleben von Demütigung.

Mit hypnosystemischen Konzepten kann aber meist schnell gezeigt werden, dass auch bei den Diagnostizierten viele wertvolle, hilfreiche Kompetenzen zu finden sind. Im Workshop wird gezeigt, wie unter anderem wieder achtungsvolle, würdigende Begegnungen aufgebaut werden können, die das Leid empathisch begleiten und gleichzeitig der Fokus auf hilfreiche Kompetenzen gelenkt wird.

Workshop Bettina Weidinger

Und was jetzt? Die sexualpädagogische Didaktik auf der Basis absoluten Respekts

Kaum ein anderes Thema fordert Menschen in der Auseinandersetzung mit ihrer persönlichen Biographie und den gesellschaftlichen Vorgaben so sehr wie das Thema Sexualität. Tabus, Grenzen, Verbote, Regeln, aber auch Forderungen, Erwartungshaltungen und Versprechungen beeinflussen und irritieren nicht nur im persönlichen Umgang mit dem Thema, sondern vor allem auch dann, wenn es um fachliche Entschei- dungen aus dem Blickwinkel von Klient*innen geht.

  • Welche Rahmenbedingungen braucht es, um Sexualität als Thema im Klient*innenkontakt möglich zu machen, ohne dabei Intimitätsgrenzen zu überschreiten?
  • Welche Überlegungen sind notwendig, um einen würdevollen Umgang mit Wünschen, Bedürfnissen und Verhaltensweisen zu finden?
  • Und kann es gelingen, Klient*nnen eine respektvolle Vertraulichkeit zuzusichern, anstatt Einzelheiten aus deren Intimleben detailreich nach außen zu tragen?
Workshop Dr. phil. Uri Weinblatt

Du bist zu streng! Du bist zu nachgiebig!

Der Kampf zwischen Eltern, darum, was die beste Art und Weise ist, um Kinder auf einen guten Weg zu bringen, ist eine häufige Herausforderung im Elterncoaching. Oft steht auch hinter diesen Kämpfen das Gefühl der Scham.

Im Workshop wird der Ansatz des "systemic mirroring" vorgestellt, um diese Scham zu regulieren und den Eltern zu helfen, das beste Team zu werden, das sie sein können.

Dr.<sup>in</sup> Marie-Luise Conen
Dr.in Marie-Luise Conen
  • Dipl.-Psychologin, Dipl.-Pädagogin, Master of Education (Temple University, Philadephia)
  • Leitung context Institut für systemische Therapie und Beratung
  • Supervisorin, Systemische Therapeutin/Familientherapeutin, Lehrtherapeutin, Lehrende für Beratung
  • Fort- und Weiterbildungen in Paar- und Familientherapie
  • Supervisionsausbildung und Ausbildung in Gruppendynamik und -beratung
  • seit 1980 als Supervisorin, Fortbildnerin, Beraterin und Therapeutin tätig unter anderem in den Bereichen Jugendhilfe, Familientherapie und -beratung, Zwangskontexte, Gesundheitswesen, Projekt- und Institutionsberatung
  • Autorin zahlreicher Fachpublikationen
Dr. Christoph Göttl
Dr. Christoph Göttl
  • Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Arzt für Allgemeinmedizin
  • Psychotherapeut (Katathym Imaginative Psychotherapie)
  • Begründer der NeuroDeeskalation
  • spezialisiert in mehreren Traumatherapierichtungen
  • Supervisor
Mag.<sup>a</sup> Elke Göttl-Resch
Mag.a Elke Göttl-Resch
  • Psychotherapeutin für Katathym imaginative Psychotherapie
  • Paartherapeutin und Traumatherapeutin
  • Körperpsychotherapeutin und NARM-Practioner
  • Mitbegründerin der Bewegung Neuro Deeskalation
Dr. Stephan Marks
Dr. Stephan Marks
  • Sozialwissenschaftler
  • Supervisor
  • Sachbuchautor
  • bildet seit vielen Jahren Menschen, die mit Menschen arbeiten, zu Scham und Menschenwürde fort, vorwiegend im deutschsprachigen Raum und in Lateinamerika
Mag.<sup>a</sup> Andrea Nagy, PHD
Mag.a Andrea Nagy, PHD
  • Sozialwissenschaftlerin an der Freien Universität Bozen
  • 15 Jahre Sozialpädagogin in stationärer und ambulanter Jugendhilfe
  • Dissertation zum Thema Care Leaver und Übergangsbewältigung
  • nationale und internationale Referentin
  • Publikationstätigkeit
Dr. med., Dipl. rer. pol. Gunther Schmidt
Dr. med., Dipl. rer. pol. Gunther Schmidt
  • Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Ärztlicher Direktor der sys-Telios Privatklinik für psychosomatische Gesundheitsentwicklung
  • Begründer des hypnosystemischen Ansatzes für Kompetenzaktivierung und Lösungsentwicklung in Therapie-, Beratungs-, Coaching-, Team- und Organisationsentwicklung
  • Träger zahlreicher Preise für seine Fortbildungs- und Forschungstätigkeit
  • Autor zahlreicher Fachpublikationen
Bettina Weidinger
Bettina Weidinger

Sexualberaterin

Sexualpädagogin

Sozialarbeiterin

pädagogische Leitung des Österreichischen

Instituts für Sexualpädagogik und Sexualtherapien

Dr. phil Uri Weinblatt
Dr. phil Uri Weinblatt
  • klinischer Psychologe
  • leitet das Systemic
  • Mirroring Zentrum für
  • Familientherapie in Israel
  • leitet seit Jahren Workshops in Israel und vielen europäischen Ländern
  • Autor von "Die Nähe ist ganz nah" (Vandenhoeck & Ruprecht Verlag)
Wilma Weiß
Wilma Weiß
Anmeldung & Informationen
Kursnummer
Fachtagung 2022
Dauer
2 Tage
Termine
Mo, 09.05.2022
Di, 10.05.2022
Ort
St. Virgil Salzburg, Ernst-Grein-Str. 14, 5026 Salzburg
Kosten
Tagungskosten: € 325,– pro Person inkl. 10 % MwSt. (inkl. täglich zwei Kaffeepausen und ein Mittagsbuffett)
bei Frühbuchung bis 15.02.2022: € 280,–
Online: € 260,– pro Person inkl. 10 % MwSt. (Teilnahme nur an Vorträgen)
Anmeldeschluss
04.05.2022

Die Fachtagung wird als Fortbildung von ÖBVP im Ausmaß von 12 Arbeitsstunden (12 AE) und vom Berufsverband Österreichischer PsychologInnen/BÖP als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß Psychologengesetz mit 8 Einheiten (1 Einheit = 45 Minuten) anerkannt.

In Zusammenarbeit mit
Ressourcenreich