Fr, 21.05.2027, 09:00 – 17:00 Uhr

- Seit 1992 Sozialpädagoge
- Erlebnispädagoge
- Gewaltpädagoge
- Supervisor
- Vortagender und Referent
- Podcaster

In pädagogischen und betreuenden Arbeitsfeldern wird häufig von „professioneller Distanz“ gesprochen – manchmal so stark betont, dass echte Nähe kaum mehr Platz findet. Gleichzeitig kann eine unreflektierte, übermäßige Nähe Entwicklungsprozesse behindern und sowohl Klient*innen als auch Fachpersonen belasten.
Dieses Seminar lädt dazu ein, die vermeintliche Gegensätzlichkeit von Nähe und Distanz neu zu betrachten. Wie sieht ein gesunder, lebendiger Wechsel zwischen beiden Polen aus? Wie gelingt es, Klient*innen empathisch zu begleiten und dennoch die eigene Integrität und professionelle Rolle zu wahren? Und welche Haltung unterstützt eine tragfähige Beziehung, ohne in Überforderung oder Burnout zu führen?
Mit theoretischen Impulsen, praxisnahen Modellen und erfahrungsorientierten Übungen entwickeln die Teilnehmer*innen ein tieferes Verständnis für gelingende Beziehungsgestaltung – und für die Bedeutung der eigenen Selbstfürsorge.