Bindungsgeleitete Interventionen
Einführung in die Bindungsgeleitete Pädagogik und das Care-Programm
19.02.2027
Gesundheitsberufe, KJH-Fachkräfte, Pädagog:innen, Pflege- und Adoptiveltern, Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen, Sozialarbeiter:innen, Sozialpädagog:innen
Prof. Dr. Henri Julius
Salzburg
Anmeldung & Informationen
Veranstaltungs-ID
WS 01/27
Dauer
2 Tage
Termine
Fr, 19.02.2027, 10:00 – 17:00 Uhr
Sa, 20.02.2027, 9:00 – 16:30 Uhr
Ort
Bildungsraum Naumanngasse, Naumanngasse 32, 5020 Salzburg
Kosten
€ 440,– pro Person inkl. 10 % MwSt.
Anmeldeschluss
05.02.2027
Prof. Dr. Henri Julius
Prof. Dr. Henri Julius
  • Univ.-Prof. Dr. emer. Universität Rostock
  • Adjunct Professor University of Iceland
  • Gastprofessor Universität Mozarteum 
  • Arbeitsschwerpunkte: bindungsgeleitete Interventionen, physiologische Grundlagen der Bindung, Physiologie und Trauma, tier- und musikgestützte Interventionen

Über das Seminar

Entwicklung vollzieht sich in Beziehungen. Das ist eine der zentralen Erkenntnisse der letzten Dekade in der Psychologie. Was aber, wenn die Beziehung zwischen Kindern und ihren Eltern nicht gelingen? Welche Auswirkungen hat das auf die Entwicklung eines Kindes?

Dieses Seminar bietet eine Einführung in die bindungsgeleitete Pädagogik, vermittelt (pädagogischen) Fachkräften einen Überblick in der Arbeit mit beziehungstraumatisierten Kindern und Jugendlichen. Zu den häufigsten Beziehungstraumata, die Kinder und Jugendliche erleiden, gehören familiäre Gewalt-, Verlust- und Vernachlässigungserfahrungen. Diese Beziehungstraumata zählen zu den schwerwiegendsten Risikofaktoren in der Entwicklung im Kinder- und Jugendalter.

Im Workshop werden Einblicke und theoretische sowie praktische Kompetenzen vermittelt, die im Beziehungskontext heilend und präventiv auf die soziale, emotionale und kognitive Entwicklung betroffener Kinder und Jugendlicher einwirken. Ausgehend von der psychologisch fundierten Grundannahme, dass sich die psychischen Folgen von Beziehungsproblemen nur wieder im Kontext von Beziehungen heilen lassen, steht die Beziehung zwischen dem Kind und der pädagogischen Fachkraft im Zentrum der Fortbildung.

Tag 1:

Warum ist die Beziehung zwischen (pädagogischen) Fachkräften und Kindern so bedeutsam?

 

Tag 2:

Beziehungsgeleitete Interventionen für Kinder mit Förderbedarf in der sozialen und emotionalen Entwicklung: das CARE®-Programm.

Inhalt

  • Grundlagen der bindungsgeleiteten Pädagogik
  • Auswirkungen von Beziehungstraumata auf die Entwicklung
  • Erkennen von Stress- und Bindungssignalen bei Kindern
  • Haltung und Rolle pädagogischer Fachkräfte im Beziehungsaufbau
  • Einführung in das CARE®-Programm
  • praktische Übungen zur beziehungsorientierten Intervention
  • Fallbeispiele und Reflexion aus dem Arbeitsalltag

Aufbau/Methodik

Der Workshop kombiniert kurze Theorieinputs, praktische Übungen, Gruppenarbeit und Fallbesprechungen. Die Teilnehmenden erproben Methoden direkt und übertragen sie auf ihren beruflichen Alltag.

Ziele

  • Verständnis für die Bedeutung stabiler Beziehungen entwickeln
  • Auswirkungen von Beziehungstraumata sicher erkennen
  • Sicherheit im Umgang mit belasteten Kindern gewinnen
  • Beziehungsgeleitete Interventionen anwenden können
  • CARE®-Methoden kennenlernen und praktisch üben
  • eigene Haltung reflektieren und stärken
Anmeldung & Informationen
Veranstaltungs-ID
WS 01/27
Dauer
2 Tage
Termine
Fr, 19.02.2027, 10:00 – 17:00 Uhr
Sa, 20.02.2027, 9:00 – 16:30 Uhr
Ort
Bildungsraum Naumanngasse, Naumanngasse 32, 5020 Salzburg
Kosten
€ 440,– pro Person inkl. 10 % MwSt.
Anmeldeschluss
05.02.2027

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