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Schemapädagogik®
Herausfordernde Kinder und Jugendliche verstehen und fördern
03.04.2023
Berater*innen, Interessierte, Intern, KJH-Fachkräfte, Lebens- und Sozialberater*innen, Pädagog*innen, Pflege- und Adoptiveltern, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen
Dr. Marcus Damm
Präsenz
Anmeldung & Informationen
Kursnummer
L 17/23
Dauer
3 Module à 3 Tage + 1 Tag (optional) für den Erwerb des Titels "Schemapädagoge*in"
Termine
Modul 1: Mo, 03.04. – Mi, 05.04.2023
Modul 2: Mo, 30.05. – Mi, 01.06.2023
Modul 3: Mo, 24.07. – Mi, 26.07.2023
Abschlusstag (optional): Mi, 30.08.2023

Zeiten:
jeweils 9:00 – 17:00 Uhr
Ort
Parkhotel Brunauer Elisabethstraße 45A, 5020 Salzburg
Kosten
€ 2.040,– pro Person inkl. 10 % MwSt.
Anmeldeschluss
21.03.2023
Dr. Marcus Damm
  • promovierter Erziehungswissenschaftler und Begründer der Schemapädagogik
  • Dozent und Lehrtrainer
  • Lehrer für Pädagogik, Psychologie und Ethik an der Anna-Freud-Schule, Ludwigshafen
  • zahlreiche Veröffentlichungen

Über den Lehrgang 

Angehörige der sozialen und Bildungsberufe müssen sich zunehmend mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auseinandersetzen, die herausfordernde Verhaltensweisen und psychische Störungen offenbaren (z.B. Borderline, Psychopathie und andere Persönlichkeitsstile/-störungen, ADHS, sadistische Tendenzen, Zwänge, Emotionsregulationsstörungen). Psychische Auffälligkeiten haben ein hohes Manipulationspotenzial und führen daher auch zu massiven Beziehungsstörungen im Berufsalltag. Dadurch steigen die Anforderungen an die Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenz der pädagogischen Fachkraft.

Der Lehrgang möchte diesem Trend gerecht werden. Schemapädagogik® ist ein neuropädagogisches Konzept mit hohem Praxisbezug, das auf den schemabasierten Psychotherapien beruht (Schematherapie, klärungsorientierte Psychotherapie, kognitive Therapie). Der Fokus liegt auf der Beziehungsebene.

Inhalt

  • Schematherapie, Schemapädagogik
  • schemapädagogische Diagnostik
  • Schemata und Ich-Anteile der pädagogischen Fachkraft und entsprechende Kollusionen mit herausfordernden Heranwachsenden
  • das Konzept der zwölf Persönlichkeitsstile (u.a. Narzissmus, Borderline, Soziopathie)
  • Umgang mit Manipulationstechniken (Tests, Psychospiele) und Gegenstrategien
  • schemapädagogische Gruppentrainings
  • Methoden des Konfliktmanagement (schemapädagogischer Methodenkoffer, bestehend aus ca. hundert Tools, Arbeitsblättern, Fragebögen, Spielen usw.)
  • Stühlearbeit (einfache bis komplexe)
  • komplementärer Beziehungsaufbau
  • Fallbesprechung und -analyse
  • Ressourcenförderung
  • Rollenspiele
  • konfrontative Schemapädagogik
  • Selbsterfahrung/-klärung

Aufbau/ Methodik 

Die Teilnehmer*innen erwerben methodische Schlüsselkompetenzen in schemapädagogischer Theorie und Praxis. Am Ende der Weiterbildung wird der eigene pädagogische Handwerkskoffer (Arbeitsblätter, Fragebogen, Tools, Gesprächstechniken) um ein effizientes Vielfaches größer und reichhaltiger sein. Kurzgehaltene Inputs werden mit intensiven Praxisphasen kombiniert, die unter anderem aus Einzel-, Partner- und Gruppenarbeitsaufträgen und deren Präsentationen bestehen. Die Bereitschaft zur Inszenierung von Selbstklärungsprozessen, Rollenspielen und den Mut zur "Innenschau" bringen die Teilnehmer*innen unbedingt mit.

Ziele

  • Erweiterung des Methodenkoffers
  • Förderung der Selbst- und Fremderkenntnis im Praxisfeld
  • Stärkung der Resilienz
  • Förderung der Personal- und Fachkompetenz
Modul 1: Einführung in die Schematherapie und -pädagogik 
  • Vermittlung der theoretischen und praktischen Grundlagen der Schematherapie und -pädagogik (Beobachtung/Diagnostik, komplementärer Beziehungsaufbau, Modus-Bearbeitung, Transfer der erarbeiteten Lösungen in den Alltag/Nachhaltigkeit, Ressourcenförderung)
  • Umgang mit Psychospielen im Praxisfeld
  • Interviewtechniken, Fragebögen
  • Konzept der Persönlichkeitsstile
  • Borderline-Persönlichkeitsstil bei Kindern und Jugendlichen und schemapädagogische Interventionen
Modul 2: Herausfordernde Persönlichkeitsstile bei Kindern, Jugendlichen und Kolleg*innen 
  • Narzissmus
  • Psychopathie
  • dependente, paranoide, passiv-aggressive schizoide, sadistische, selbstschädigende, histrionische Persönlichkeitsstile
  • schemapädagogische Aufstellungsarbeit
  • Fragebögen, Methoden, Tools, Spiele, Stationenarbeit
Modul 3: Persönlichkeit der Fachkraft, Gruppenschemapädagogik und neue Methoden 
  • Persönlichkeitsstile bei Fachkräften und Ressourcen
  • Kollusionen und das Kollusionsmodell (wen zieht man an, wen stoßt man ab?)
  • schemapädagogische Teamarbeit
  • Moduszirkel erkennen und systemisch bearbeiten
  • Fragebögen, Methoden, Tools, Spiele, Stationenarbeit
Abschlusstag (optional)
  • Kolloquium und Präsentation der Projektarbeit
  • optional für Interessent*innen am Titel Schemapädagogin/e®
Anmeldung & Informationen
Kursnummer
L 17/23
Dauer
3 Module à 3 Tage + 1 Tag (optional) für den Erwerb des Titels "Schemapädagoge*in"
Termine
Modul 1: Mo, 03.04. – Mi, 05.04.2023
Modul 2: Mo, 30.05. – Mi, 01.06.2023
Modul 3: Mo, 24.07. – Mi, 26.07.2023
Abschlusstag (optional): Mi, 30.08.2023

Zeiten:
jeweils 9:00 – 17:00 Uhr
Ort
Parkhotel Brunauer Elisabethstraße 45A, 5020 Salzburg
Kosten
€ 2.040,– pro Person inkl. 10 % MwSt.
Anmeldeschluss
21.03.2023

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