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21.4.2018 | NARM - Das neuroaffektive Beziehungsmodell

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Ein Seminar mit Michael Mokrus zum Thema »NARM – Das Neuroaffektive Beziehungsmodell«.
Kursnummer: WS 10/18

Michael Mokrus

Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein umfassender psychodynamischer und körperorientierter Ansatz für die Behandlung von Entwicklungstrauma. Mit dem der Konzeption und der Methodik innewohnenden Verständnis der funktionalen Einheit von biologischer und psychologischer Entwicklung arbeitet NARM mit frühen Mustern von Verbindungsverlust, die unsere Identität, unsere Emotionen, unsere Physiologie, unsere Beziehungen und unser Verhalten tief beeinflussen. Die Vorgehensweise ist ressourcenorientiert, nicht regressiv, nicht kathartisch und nicht pathologisierend. Das gleichzeitige Arbeiten mit diesen verschiedenen Aspekten auf der körperlichen wie psychologischen Ebene menschlichen Seins ist eine bedeutsame Perspektivenerweiterung für die Arbeit mit Beziehungs- und Bindungstrauma.

Die Teilnehmerinnen und TeilnehmerInnen werden mit den Grundzügen der Theorie und Praxis von NARM
bekannt gemacht. Themenschwerpunkte sind:

  • die Funktionen und die Regulierung des autonomen Nervensystems,
  • die Rolle von Körper und Nervensystem bei Entwicklungstrauma,
  • die wechselseitige Beziehung von Nervensystem-Dysregulation und Identitätsverzerrung,
  • die fünf biologischen Grundbedürfnisse und deren entwicklungspsychologische Bedeutung,
  • die Funktion von adaptiven Überlebensstrategien bei nicht erfüllten Grundbedürfnissen,
  • die implizite Absicht von Emotionen und deren psychobiologische Vervollständigung,
  • die Entstehung von und die Arbeit mit scham- und stolzbasierten Identifizierungen,
  • die Arbeit in der Gegenwart und die Bedeutung somatischer Achtsamkeit,
  • die vier Säulen der Prozessarbeit,
  • der NARM Heilungskreislauf und die Arbeit top-down und bottom-up.

Die Methodik umfasst Präsentationen, praktische Übungen in Kleingruppen, Selbsterfahrung und Demo-Sitzungen.

Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich an Menschen in psychotherapeutischen Berufen, die das konzeptionelle und methodische Verständnis von NARM näher kennen lernen und erleben wollen.

Michael Mokrus:

  • Studium der Anglistik, Germanistik, Politikwissenschaft und Medizin
  • Leitet seit 25 Jahren körperpsychotherapeutische Aus- und Weiterbildungen, Seminare und Supervisionen
  • Aus- und Weiterbildungen in humanistischer Psychologie, struktureller Körpertherapie, Traumatherapie – Somatic Experiencing SE, NeuroAffektives Beziehungsmodell NARM, Integrale Somatische Psychotherapie ISP u. a.

Zur Homepage von Michael Mokrus ...



Anmeldung & Informationen

Kursnummer: WS 10/18

Dauer: 3 Tage
Tag 1: Sa, 21.04.2018, 10.00 – 17.30 Uhr
Tag 2: So, 22.04.2018, 09.00 – 16.30 Uhr
Tag 3: Mo, 23.04.2018, 09.00 – 16.30 Uhr

Ort: Gasthof Am Riedl, Eisenstraße 38, 5321 Koppl bei Salzburg

Kosten: € 380,– pro Person inkl. 10 % MwSt.

» Das Seminar wird als Fortbildung von ÖBVP im Ausmaß von 24 Arbeitsstunden (24 AE) anerkannt.

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