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2.6.2018 | Der Umgang mit hemmungslosen Aggressionsausbrüchen

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Ein Seminar mit Dipl.-Psych. Mag. theol. Dorothea Weinberg zum Thema »Der Umgang mit hemmungslosen Aggressionsausbrüchen«. 
Kursnummer: WS 16/18

Dipl.-Psych. Mag. theol. Dorothea Weinberg

Eines der häufigsten und gleichzeitig am schwersten zu begegnenden Probleme im Umgang mit früh bindungs- und gewalttraumatisierten Kindern und Jugendlichen sind Aggressions- und Gewaltausbrüche, die scheinbar aus heiterem Himmel kommen. Sie sind meist völlig unverständlich, sowohl bzgl. Anlass als auch Ausmaß. Ein Kennzeichen solcher aggressiver Affektdysregulationen ist auch das merkwürdige Erinnerungsverhalten, wenn man versucht, im Nachhinein mit ihnen über das Ereignis zu sprechen. Sie vermitteln den Eindruck, dass sie sich weder bzgl. ihrer Taten noch bzgl. deren Ursachen zutreffend erinnern können. Oft genug wirken sie auch emotional nicht wirklich betroffen von ihren Taten, sondern zeigen höchstens ein vages Unbehagen, dass sie mal wieder irgendwas Schlimmes angestellt haben.

Diese Kinder lassen sich im üblichen Sinne kaum erziehen, können aber von bestimmten Einstellungs- und Verhaltensänderungen aufseiten ihrer Bezugspersonen meist profitieren. Diese sollen im Seminar vermittelt werden.

Zielgruppe

Eltern von traumatisierten Kindern, PädagogInnen in der stationären Jugendhilfe und Pflegeeltern

Dipl.-Psych. Mag. theol. Dorothea Weinberg:

  • Diplompsychologin
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
  • Magister der evangelischen Theologie
  • Ausbildungen in personzentrierter Psychotherapie für Kinder und Erwachsene sowie Psychodrama für Kinder
  • PP, KJP, Dozentin, Supervisorin
  • Fachbuchautorin zum Thema Traumafolge- und Bindungsstörungen

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Anmeldung & Informationen

Kursnummer: WS 16/18

Dauer: 1 Tag
Tag 1: Sa, 02.06.2018, 10.00 – 17.30 Uhr

Ort: Pro Juventute, Fischergasse 17, 5020 Salzburg

Kosten: € 120,– pro Person inkl. 10 % MwSt.

» Das Seminar wird als Fortbildung von ÖBVP im Ausmaß von 8 Arbeitsstunden (8 AE) anerkannt.
» Das Seminar wird vom Berufsverband Österreichischer PsychologInnen/BÖP als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß Psychologengesetz mit 8 Einheiten (1 Einheit = 45 Minuten) anerkannt.

Zu den Teilnahmebedingungen der Pro Juventute Akademie
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